Gar nicht heikel:
Prachtstauden mit Charme – die Schwertlilien
Iris, auch Schwertlilien genannt, bilden mit über 500 Arten und Sorten seit Gründung der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin 1926 einen Schwerpunkt im vielfältigen Sortiment. Die Gründerin der Gärtnerei, Helen von Stein-Zeppelin, besaß schon mit zwölf Jahren eine eigene Iris-Sammlung. Hier wurde der Grundstein für ihre lebenslang anhaltende Iris-Beigeisterung und eigene Züchtungen gelegt. Zu den eigenen Züchtungen zählt zum Beispiel die beliebte Sorte ´Impromtu´ von 1948, die auch heute noch im Sortiment der Staudengärtnerei zu finden ist.
Von der kleinen Steingartenminiatur angefangen bis zur über einen Meter hohe Steppeniris – Schwertlilien gibt es in jeder Höhe und für (fast) jeden Standort im Garten. Die Blütezeit beginnt mit den kleinen Zwergiris im April und endet im Juni mit den hohen Sorten. Es gibt die Iris Barbata- Hybriden, die typischen Schwertlilien mit ihren grauen Laub-Schwertern, welche für den trockenen Standort oder auch den Pflanztrog geeignet sind, die robusten Iris Sibirica-Hybriden oder Wieseniris, welche etwas feuchter stehen können, Iris Spuria- Hybriden, die Steppeniris, mit straff aufrechten Blatthorsten, welche erst Ende Mai / Anfang Juni zu blühen beginnen, sowie verschiedene Wildformen – auch aus dem Sumpfbereich.
Die Vorteile dieser Prachtstauden sind ebenso vielfältig: Als „Töchter des Regenbogens“ decken Iris das komplette Farbspektrum ab und erfreuen auch mit ausgefallenen neuen Farbkombinationen. Ihre für den Schnitt bestens geeigneten Stängel sind mit vielen reich verzweigten Blütenknospen besetzt und bereichern jeden Blumenstrauß. Viele Iris duften. Als besondere Spezialität sind remontierende, also im Herbst nachblühende Iris beliebt. Die Blütezeit wird so bis in den Oktober hinein verlängert. Gedüngt wird am besten im Frühling ab März mit dem bewährten Gräfin von Zeppelin-Irisdünger.
Das Foto zeigt die Iris 'Mysterieux'.
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