Staudenpfingstrosen / Bauernpfingstrosen
Die klassischen Staudenpfingstrosen und Wildarten, wie die Bauernpfingstrosen mögen einen normalen, nährstoffreichen und lehmigen Gartenboden. Sie bevorzugen einen vollsonnigen, luftigen Platz, sind aber auch mit einem Standort mit Nachmittagssonne zufrieden. Je länger sie ungestört an einem Ort stehen dürfen, desto reicher und schöner blühen sie. Gepflanzt werden sie als wurzelnackte Stauden ab Herbst, wo wir Sie Ihnen auf Vorbestellung hin ausgraben, Sie können aber das ganze Jahr über auf eine reiche Sortenvielfalt im Topf zurück greifen, welche ganzjährig verschickt oder vor Ort eingekauft werden können.
Strauchpfingstrosen
Paeonia suffruticosa und Paeonia rockii, die Strauchpfingstrosen zählen zu den Sträuchern. Sie entwickeln sich zu üppigen Büschen, welche mit unzähligen Blüten überdeckt sind, deren Durchmesser nicht selten 20-25cm beträgt. Ihre Heimat sind die Bergwälder aus China und Asien, somit stellt die Winterhärte hier kein Problem dar. Sie möchten aber einen durchlässigen Gartenboden, in sehr lehmigen Gärten bitte eine Sand- oder Kiesdrainage im Pflanzloch vorsehen. Gepflanzt werden sie entweder als wurzelnackte Stauden im Herbst oder frühem Frühjahr, wir haben unsere Sorten aber auch im Topf vorrätig und verschicken sie ganzjährig.
Paeonia Itoh-HybridenPaeonia Itoh-Hybriden kann man ebenfalls im Herbst als wurzelnackte Stauden oder das ganze Jahr über im Topf bei uns beziehen.
Bei allen Pfingstrosen enfernt man im Herbst das alte Laub und entsorgt es in der Mülltonne um einem eventuellen Pilzbefall im Frühling vorzubeugen. Paeonia lactiflora und Paeonia Itoh-Hybriden werden bodeneben zurück geschnitten. Bei den Strauchpfingsrosen wird wie bei Rosen auch das abgefallene Laub zusammen gesammelt und ebenso im Müll entsorgt.
Bilden sich im Frühling braune Knospen, welche nicht aufgehen und vertrocknen oder welken die neuen Triebe im Frühling, sind schwarzbraun verfärbt und fallen um, handelt es sich um die Botrytis-Knospen-, Blatt- und Stängelfäule. Die braunen Knospen werden ausgeschnitten und am besten die ganze Pflanze im Austrieb mit Obst Pilzfrei Teldor behandelt.
Sieht man an Pfingstrosen größere, rundliche Blattflecken mit purpurfarbener Umrandung, die an den Stängeln auch länglich sein können, handelt es sich um Septoria-Blattflecken. Diese Krankheit schadet der Pflanze nur wenig, d.h. eine Bekämpfung ist nicht unbedingt notwendig. Vorbeugend kann man die Staude mit Duaxo oder Fungisan behandeln.
Entstehen braune bis schwärzliche Faulstellen an den Stängeln, welche dann schließlich absterben handelt es sich um die Phytophtera-Fäule. Da diese Krankheit gerne Strauchpfingsrosen befällt, welche daran zugrunde gehen können, sollte man hier im Frühling bis zur Blüte mit Spezial-Pilzfrei Aliette giessen.
Gedüngt werden alle Pfingstrosen am besten im Frühling zum Austrieb hin mit unserem Gräfin-von-Zeppelin-Staudendünger und im Sommer nach der Blüte noch einmal, um den Blütenreichtum für das nächste Jahr zu fördern.