Um die Formenfülle dieser Gattung übersichtlicher zu gestalten, unterteilen wir sie in Frühlings-, Sommer- und Herbstastern. Wir wollen uns in den Monaten September und Oktober der Herbstaster widmen und Ihnen dabei besonders die Kissenastern ans Herz legen. Unser Bild zeigt die Kissenaster Aster x dumosus 'Augenweide'.
Kissenastern gibt es in vielen Sorten, in verschiedenen Höhen und Blütezeiten. Sie sind bestens geeignet für Steingärten, Rabatten und für Einfassungen.
Tipp: Ein Rückschnitt nach der Blüte im Herbst und eine Kompostgabe erhöhen die Langlebigkeit.
Das Sonnenhut (Echinacea)-Sortiment ist zur Zeit stark in Bewegung. Es sind viele neue Sorten entstanden, die sehr schöne Formen und Farben zeigen. Alle Echinacea-Sorten sind reich- und langblühend und sehr standfest. Unser Bild zeigt Echinacea purpurea 'Razzmatazz'.
Echinacea ist eine beliebte Heilpflanze und stammt aus den Prärien Nordamerikas. Der Samenstand ist auch über den Winter sehr dekorativ.
Taglilien eignen sich für die verschiedensten Gärten und Gartensituationen:
Die großblütigen Sorten sind hervorragende Prachtstauden, die jede Rabatte schmücken. Die kleinblütigen Sorten hingegen passen unter anderem perfekt in naturnahe Pflanzungen.
Durch das schmale überhängende Laub sind Taglilien auch außerhalb der Blütezeit eine Bereicherung des Gartens. Zudem sind die pflegeleichten Pflanzen langlebig und ausgesprochen robust.
Und das Beste: Taglilien blühen – anders als der Name vermuten lässt - sehr lange. Die einzelne Blüte hält zwar nur einen Tag, aber eine ausgewachsene Pflanze kann durchaus 300 Blüten hervorbringen.
Neben der klassisch rotbraunen Blütenform wachsen in der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin leuchtend rote, gelbe, lachsfarbige und sogar violette Sorten in allen Blütengrößen. Insgesamt 300 verschiedene Arten und Sorten werden hier angeboten.
Die Edelpfingstrosen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen und langlebigsten Stauden. Wir führen über 100 verschiedene Sorten Stauden-Pfingstrosen in weiß, rosa und rot, einfach, halb und ganz gefüllt.
Immer bekannter werden die wunderschönen Strauchpfingstrosen, von denen wir Ihnen über 40 verschiedene Sorten anbieten können. Sie bestechen durch riesige Blüten, die auf den ersten Blick aussehen, als wären sie aus Seidenpapier.
Pfingstrosen lassen sich in jedem sonnigen Gartenbeet als dauerhafte Frühlingsschönheiten integrieren. Mit ihrer üppigen Blüte im Frühling und der schönen rötlichen Herbstfärbung machen sie zweimal im Jahr auf sich aufmerksam. Viele Sorten sind standfest und haben einen guten Duft. Alle Sorten, auch die der Strauchpfingstrosen, lassen sich für die Vase schneiden.
Viele Pfingstrosen-Sorten sind schon seit über 100 Jahren in der Kultur, was für ihre unvergängliche Schönheit und Robustheit spricht. Auch Pfingstrosen sind schon über viele Jahrzehnte ein Spezialgebiet in unserer Gärtnerei, wo auch eigene Züchtungen wie `Gedenken´(1990 und ´Gräfin von Zeppelin´(1995) ausgelesen worden sind.
Von der kleinen Steingartenminiatur angefangen bis zur über einen Meter hohe Steppeniris – Schwertlilien gibt es in jeder Höhe und für (fast) jeden Standort im Garten. Die Blütezeit beginnt mit den kleinen Zwergiris im April und endet im Juni mit den hohen Sorten.
Es gibt die Iris Barbata- Hybriden, die typischen Schwertlilien mit ihren grauen Laub-Schwertern, welche für den trockenen Standort oder auch den Pflanztrog geeignet sind, die robusten Iris Sibirica-Hybriden oder Wieseniris, welche etwas feuchter stehen können, Iris Spuria- Hybriden, die Steppeniris, mit straff aufrechten Blatthorsten, welche erst Ende Mai / Anfang Juni zu blühen beginnen, sowie verschiedene Wildformen – auch aus dem Sumpfbereich.
Die Wolfsmilch (Euphorbia characias ssp. wulfenii) wird an windgeschützten Stellen zu einer Pflanze von großartiger Gestalt: Straffe Stiele mit graugrünen Blättern, die das ganze Jahr schön sind.
Im zeitigen Frühjahr entwickeln sich hellgelbe Blüten-Kugeln, die sehr langblühend sind. Die Wolfsmilch ist eine der wenigen hohen Stauden, die wintergrün sind. Bringt auch im Winter Struktur in die Staudenrabatte.
Blütezeit: V-VI. Höhe: 80 cm.
Standort: Für Freiflächen mit nicht ganz trockenen Boden. Winterschutz erforderlich. Sonne.
Das Hungerblümchen (Draba aizoides) blüht sehr früh im Jahr von Februar bis April. Es ist mit der erste Frühjahrsblüher im Garten und ideal für durchlässige, vollsonnige Lagen - zum Beispiel im Steingarten. Neben weniger stark wachsenden Pflanzen fühlt sich die reizende, bis 15 cm hohe Pflanze am wohlsten.
Das Hungerblümchen bildet immergrüne Rosetten und goldgelbe Blüten.

Bergenien (Bergenia cordifolia) sind großartige Alleskönner für einen durchlässigen Boden in der Sonne oder auch im Schatten! Über den Winter zieren sie mit ihrem glatten wintergrünen Laub. Die meisten Sorten haben eine leuchtend braunrote Herbstfärbung, welche bis zum Frühling anhält. Das nostalgische Flair der Bergenien macht ihre Blüte aus, welche schon im frühen Frühling ab März beginnt und bis in den Mai andauert. Auf straffen Stängeln leuchten weiße, zart- bis kräftigrosa Blütenglöckchen, diese können ausgezeichnet für Sträuße abgeschnitten werden. Auch das Laub ist in der Vase äußerst haltbar und als Einfassung für kleine Biedermeier-Sträußchen ideal. Mit Blüte erreichen sie je nach Sorte eine Höhe von 30-60cm, diese benötigen sie auch im Durchmesser.
Die Heimat der Bergenien ist der Himalaya, wo sie auf durchlässigen Böden wachsen. Im Garten sind sie gern gesehene Einfassungspflanzen, die das ganze Jahr über eine gute Figur machen. Auch im Balkonkasten oder in der Grabbepflanzung sind es attraktive immergrüne Pflanzen. Im Frühling mit Gräfin-von-Zeppelin-Biodünger oder Gräfin-von-Zeppelin-Staudendünger versorgt, wachsen sie Jahre lang unverpflanzt an der gleichen Stelle. Wachsen die verdickten braunen Blattstängel etwas aus dem Boden, können sie mit Kompost eingedeckt werden. Von Schnecken werden die Bergenien verschont.
Wir führen viele bewährte und auch neue Sorten, wie die Sorte ´Eroica´, die mit ihrer purpurvioletten Blüten und der kräftig roten Herbstfärbung ein echter Hingucker im Staudenbeet ist.